Synchronsprecher Kurzportäts L


Sigrid Lagemann

(Sigrid Anna Charlotte Lagemann)
(04.08.1924, Bismarck/Altmark - 13.06.1992)

Sigrid Lagemann spielte u.a. am Stadttheater Weißenfels (Julia in "Romeo und Julia"), am Renaissancetheater Berlin ("Frau Warrens Gewerbe") oder auch am Schloßparktheater in Berlin ("Wie es Euch gefällt"). Gelegentlich wirkte Sigrid Lagemann auch in Kinofilmen mit, z.B. 1951 in Stips (mit Gustav Fröhlich) oder 1958 in Ist Mama nicht fabelhaft? (mit Luise Ullrich und Paul Klinger). Im TV war sie u.a. in dem Wolfgang-Petersen-Film Hans im Glück (1976- mit Jürgen Prochnow) zu sehen. Rd. 40 Jahre lang war Sigrid Lagemann als Synchronschauspielerin tätig. Zu ihren Rollen gehörten: Barbara Bel Geddes in der ersten Vertigo-Synchronisation, Martha Hyer (Mein Mann Gottfried; Hausboot), Danielle Darrieux (Vögel sterben in Peru), Glenda Jackson (Dreifaches Echo) und Ellen Corby (als Nachfolgerin von Ursula Krieg) in den Waltons.


Inge Landgut


Inge Landgut, Gustav Fröhlich in Torreani (1951, Abbildung aus IFB Nr. 1333)

(23.11.1922 [andere Quellen: 1924], Berlin - 29.05.1986, West-Berlin)

Inge Landgut spielte als ganz kleines Kind in Filmen des damaligen Stummfilm-Stars Henny Porten (Violantha; 1926, Mutterliebe; 1929). Ihre erste Tonfilmrolle spielte sie 1930/31 in Fritz Langs berühmten M; 1931 spielte sie in Emil und die Detektive. Als Teenager hatte sie eine Rolle im ersten deutschen Tonfilm Frauen sind doch bessere Diplomaten (1939/41). 1948 erhielt sie einen Vertrag bei Rolf Meyers Junge Film-Union. Sie wirkte mit im DEFA-Film Unser täglich Brot (1949). In Westdeutschland spielte sie 1950 in Der Fall Rabanser (mit Hans Söhnker) oder in Torreani (neben Gustav Fröhlich und René Deltgen). 1951 verlegte sich Inge Landgut auf die Synchronisation, wo sie u.a. Sophia Loren, Esther Williams oder Shelley Winters synchronisierte. Auch die Zeichentrickfigur "Wilma" in der Zeichentrick-Serie Familie Feuerstein wurde von Inge Landgut gesprochen. Ihre letzte Synchron-Rolle war die "Miss Ellie" in Dallas, wo sie die Darstellerinnen Barbara Bel Geddes und Donna Reed sprach. Inge Landgut, verheiratetet mit dem RIAS-Unterhaltungschef Werner Oelschläger, erlag am 29. Mai 1986 in West-Berlin einem Krebsleiden.


Maria Landrock


Maria Landrock, Viktor de Kowa und (im Hintergrund) Emil Jannings in Altes Herz wird wieder jung (1943). Abbildung rechts: Die keusche Geliebte (1940)

(03.07.1923, Berlin-Köpenick - 1992, Garmisch-Partenkirchen)

Ihr Vater war Besitzer einer Wäscherei. Sie erhielt eine Schauspielausbildung an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin. Danach trat sie an verschiedenen berliner Bühnen auf, u.a. am Kleinen Theater und an der Volksbühne. 1940 spielte sie dann im Kinofilm Aus erster Ehe gleich eine der Hauptrollen. Weitere Filme waren bis Kriegsende u.a. Aufruhr im Damenstift (1941) und Altes Herz wird wieder jung (1943- Emil Jannings' letzter Film!). Nach dem Krieg war sie nur noch einmal, 1957 in Liebe- wie die Frau sie wünscht, im Kino zu sehen. Gelegentlich trat sie im Fernsehen auf, so z.B. im Kommissar. Seit 1949 war Maria Landrock oft im Synchronatelier tätig. Eine Rollenauswahl: Gina Lollobrigida (Fanfan der Husar), Sophia Loren (Schade, daß Du eine Kanaille bist), Gia Scala (Schonungslos) und Jane Darwell in der Neufassung von Früchte des Zorns (ZDF, 1982).


Alexandra Lange


Foto mit freundlicher Gehmigung der Agentur Stimmgerecht

(1951)

Alexandra Lange machte ihre Ausbildung bei der HdK in Hamburg. In den 70er Jahren begann sie ihre Tätigkeit als Synchronschauspielerin. Sie sprach Sharon Gless (Cagney & Lacey-TV), Greta Garbo (Der bunte Schleier, TV-Synchro). Außerdem u.a. Anne Archer, Kim Basinger, Barbara Hershey oder Ornella Muti.


Hellmut Lange


Hellmut Lange mit Christiane Nielsen und Ellen Schwiers in Camp der Verdammten (1961) und mit Karin Dor im Wallace-Krimi Der Fälscher von London (1961)

(19.01.1923, Berlin)

Hellmut Lange wird mit 18 Jahren zur Kriegsmarine eingezogen. Bei Kriegsende ist er Kommandant eines Minensuchbootes. Nach dem Krieg schlägt er die Schauspielerlaufbahn ein. Er ist in den ersten Schauspielerjahren am Theater tätig, widmet sich später jedoch ausschließlich Film und Fernsehen. 1958 ist er in einer Stahlnetz-Folge erstmals im TV zu sehen. Im Wallace-Krimi Der Fälscher von London (1961) ist er der Millionenerbe Peter Clifton, der eines Mordes verdächtigt wird. Häufig spielt er danach in Krimis und Acitonfilmen wie Camp der Verdammten (1961), Mord in Rio (1963) oder Vier Schlüssel (1965). Oftmals spielt er im Fernsehen. Er übernimmt die Hauptrolle in der Krimiserie John Klings Abenteuer (1965) und spielt in Salto Mortale (1968) einen Artisten. Ein großer Erfolg ist der ZDF-Weihnachts-Vierteiler Die Lederstrumpferzählungen, wo er den Titelhelden spielt. Danach übernimmt Hellmut Lange die Moderation der beliebten Quizserie "Kennen Sie Kino?", die er zehn Jahre lang betreut. Später kann man ihn in der Serie Hafendetektiv an der Seite von Klaus Löwitsch sehen. Seinen bislang letzten TV-Auftritt hat er im TV-Film Fähre in den Tod (1996). Mehrfach hat Hellmut Lange seinen Kollegen Roy Scheider synchronisiert (All that Jazz-Hinter dem Rampenlicht; Das fliegende Auge; 2010- das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen; Das Russland-Haus). Außerdem Paul Newman (Mr. & Mrs. Bridge), Charlton Heston (Schlacht um Midway), Richard Harris (Ein Mann in der Wildnis), Donald Sutherland (Der Tag der Heuschrecke; Die Bäreninsel in der Hölle der Arktis) oder James Coburn (Auf der Fährte des Adlers).


Norbert Langer


Foto mit freundlicher Gehmigung der Agentur Stimmgerecht

(1941)

Norbert Langer kam als junger Schauspieler im August 1962 nach Berlin. Er spielte zehn Jahre lang Theater, sprach danach im Rundfunk und gelangte dadurch zur Synchronisation. Er synchronisiert u.a. Tom Selleck (Magnum), spricht häufig Burt Reynolds (z.B. Rent-A-Cop) und die Neufassungen von Clark-Gable-Filmen. Er hat bislang über 600 Filme synchronisiert und führt auch Synchronregie und schreibt Dialogbücher.

Überarbeitet am 12.12.2006


Tilly Lauenstein

(28.07.1916, Bad Homburg - 08.05.2002, Potsdam)

Tilly Lauenstein wuchs in Bad Homburg auf und besuchte die Theaterschule in Berlin. Ihr Theaterdebüt gab sie 1934 in Stuttgart. Weitere Theaterstationen waren Görlitz, Kaiserslautern und Wiesbaden. Ab 1947 spielte sie in Berlin. Auftritte hatte sie auch in München oder Bad Hersfeld. Sie wurde 1984 mit dem großen Bad-Hersfeld-Preis ausgezeichnet. Ihr Filmdebüt gab sie 1948 im DEFA-Film Chemie und Liebe. Beliebt wurde sie in Serien wie Alle meine Tiere oder Der Forellenhof. Im Kino spielte sie u.a. in den Otto-Waalkes-Filmen Otto-der Film und Otto-der Katastrofenfilm mit. Ein wichtiges Arbeitsgebiet war für Tilly Lauenstein die Synchronisation (ab 1949). Sie sprach u.a. Ingrid Bergman (Der Besuch), Lauren Bacall (Warum hab ich ja gesagt), June Allyson (Arzt im Zwielicht), Bette Davis (Die kleinen Füchse), Doris Day (Tyrannische Liebe), Simone Signoret (Die Katze), Barbara Stanwyck (40 Gewehre) oder Susan Hayward (Laßt mich Leben). Tilly Lauenstein war geschieden und hatte einen Sohn.


Heinz Lausch

(06.06.1920, Berlin - 10.09.1996, Berlin)

Heinz Lausch wirkte seit 1944 in vielen Kinofilmen in kleinen Rollen mit. So u.a. in Veit Harlans Durchhalteepos Kolberg (1943/44), im O.W. Fischer/ Liselotte Pulver-Film Heidelberger Romanze (1951) oder in Banditen der Autobahn (1955). 1956 spielte er einen Kollegen der Kinderärztin Helga (Hertha Feiler) in Hans Deppes Solange noch die Rosen blühn. Auch im Synchronatelier konnte man seine tiefe Stimme in Nebenrollen hören: Steven Gant in Hölle, wo ist dein Schrecken, Niksa Stefanini in Winnetou, 1. Teil oder Mate Ivankovic in Old Surehand.


Volker Lechtenbrink


Volker Lechtenbrink (oben links) mit (im Uhrzeigersinn) Günther Hoffmann, Karl Michael Balzer, Folker Bohnet, Fritz Wepper, Michael Hinz, Frank Glaubrecht und in der Bildmitte Cordula Trantow in Die Brücke (1959)

(18.08.1944, Cranz/ Bz. Königsberg / Ostpreußen [damals Deutsches Reich – heute Semnogradsk / Russische Enklave Kaliningrad])

Volker Lechtenbrink wächst in Hamburg auf und spricht bereits mit acht Jahren im NWDR-Kinderfunk. 1959 entdeckt ihn Bernhard Wicki für seinen Kriegsfilm Die Brücke. Ab 1962 spielt er auch im Fernsehen, so in den Serien Alle meine Tiere oder Der eiserne Gustav. Daneben spielt er in vielen Serien als Gast mit: Der Kommissar, Großstadtrevier, Derrick, Der Alte oder SoKo Leipzig. 1963 gibt Volker Lechtenbrink sein Theaterdebüt an der Landesbühne Hannover. Es folgen Engagements in Köln, München oder Hamburg (auch Regie). 1995 bis 1997 ist er Intendant der Bad Hersfelder Festspiele. 1976 gibt er seine erste Langspielplatte "Der Macher" heraus; seitdem ist er auch erfolgreicher Sänger. Im Synchronstudio hat er u.a. Kris Kristofferson (Heaven's Gate), Dennis Quaid (Enemy Mine- Geliebter Feind), Stacy Keach (All die netten Fremden) oder Gilles Segal (Flucht im Kreis) seine Stimme geliehen.

Überarbeitet am 03.06.2006


Stanislav Ledinek


Stanislav Ledinek (Mitte rechts) als Wirt in Ännchen von Tharau (1954)

(26.06.1920 - 30.03.1969, Istanbul/ Türkei)

Stanislav Ledinek stammte gebürtig aus Slowenien und kam nach dem zweiten Weltkrieg nach Deutschland. Er begann als Theaterschauspieler in Detmold. Dann wurde er einer der "Könige der Nebenrollen" im Synchrongeschäft der 50er und 60er Jahre. Immer wenn es darum ging, einen Schauspieler mit fremdländischen Akzent zu sprechen, wurde Ledinek geholt. So sprach er unzählige "Mexikaner" oder "Spanier" in Hollywood-Filmen. Eine seiner wenigen Synchronhauptrollen war Alexis Sorbas (Anthony Quinn) im gleichnamigen Film (1964). Im bundesdeutschen Film war Ledinek häufig in Nebenrollen zu sehen, u.a. als Barbesitzer in Die Halbstarken (1956). Das Foto rechts zeigt Ledinek als Bösewicht mit Eddi Arent im Wallace-Krimi Der grüne Bogenschütze (1960). Stanislav Ledinek starb 1969 während Dreharbeiten in Istanbul.


Dascha Lehmann


Foto mit freundlicher Gehmigung der Agentur Stimmgerecht

(10.04.1974, West-Berlin)

Dascha Lehmann ist die Tochter von Manfred Lehmann. Bereits als Siebenjährige nimmt der Schauspieler seine Tochter mit zu Dreharbeiten. Ein Jahr zuvor hatte sie schon ihren ersten Synchronauftritt. Nach der Schule will sie Modedesign studieren, doch sie merkt schnell "...das das nicht mein Ding ist" (Dascha Lehmann im "Berliner Kurier", 1999). Stattdessen nimmt sie Schauspielunterricht und synchronisiert. Zu ihren Synchronrollen zählen Alyssa Milano (Charmed-Zauberhafte Hexen-TV), Jennifer Love Hewitt (Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast; Ich weiß noch immer, was Du letzten Sommer getan hast), Olivia Burnette (Schneller als der Tod), Jennifer Garner (Pearl Harbor) oder Victoria Beckham (Spice Girls- der Film). In der französischen Komödie Mein Vater, mein Held synchronisierte sie Marie Gillian, ihr Vater Manfred übernahm den Part von Gerard Depardieu. Seit 1992 kann man Dascha Lehmann auch im TV sehen. Sie spielte eine Rolle in Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Es folgen Auftritten in Sylter Geschichten, Wolffs Revier, Ein Bayer auf Rügen oder Alpha-Team.


Manfred Lehmann


Foto mit freundlicher Gehmigung der Agentur Stimmgerecht

(29.01.1945)

Manfred Lehmann ist die deutsche Stimme von Bruce Willis, Kurt Russell oder Gerard Depardieu. Seit 1969 hat er mehr als 600 Filme synchronisiert. Er ist aber auch als Schauspieler sehr gefragt. Meistens ist er im TV der Bösewicht vom Dienst. So spielte er in der TV-Serie Der eiserne Gustav (mit Gustav Knuth) den Zuhälter Eugen. Im Kino war er u.a. in den Actionfilmen Geheimcode Wildgänse oder Commando Leopard zu sehen.

Überarbeitet am 12.12.2006


Harald Leipnitz


Harald Leipnitz und Karin Dor in Der unheimliche Mönch (1965)

(22.04.1926, Wuppertal - 21.11.2000, München)

Harald Leipnitz beginnt, nachdem er im Krieg noch zur Luftwaffe eingezogen wurde, ein Chemiestudium. Er freundet sich mit Laienschauspielern an und versucht sein Glück selbst als Schauspieler. Er nimmt Unterricht bei Hans Caninenberg und wird 1948 an die Städtischen Bühnen Wuppertal engagiert. 1960 geht er ans Bayr. Staatsschauspiel. Über das Fernsehen kommt er schließlich auch zum Kinofilm, obwohl ihm Regisseur Kurt Hoffmann vorschlägt, seine Nase operieren zu lassen. "Sonst hätte ich keine Aussichten beim Film" (Leipnitz zu Will Tremper, 1998). Die endlose Nacht wird 1962 sein erster Spielfilm. Im Wallace-Film Die Gruft mit dem Rätselschloß (1964) spielt er einen skrupellosen Croupier, doch in den nachfolgen Wallace-Streifen Der unheimliche Mönch (1965) und Die blaue Hand (1967) darf er einen Inspektor spielen. Doch besonders bleiben seine Bösewicht-Rollen in Erinnerung, in erster Linie natürlich die Titelrolle des Ölprinz (1965). Anfang der 70er Jahre spielt er in zwei Simmel-Verfilmungen mit, danach widmet er sich mehr der Theater- und Fernseharbeit. Der Synchronisation ist Leipnitz seit den 50er Jahren verbunden, zu seinen Rollen zählen Alain Delon (Nur die Sonne war Zeuge, 1959), Max von Sydow (Die siebente Siegel), George Nader (Der Mörderclub von Brooklyn) oder auch Donald Sutherland (Wenn die Gondeln Trauer tragen). Mit seiner Ehefrau, Walburga Dohle (Heirat 1948; Kinder Thomas, geb. 1949; Christine, geb. 1955; Cosima, geb. 1962) bleibt er trotz Trennung verheiratet. Seit 1969 ist er mit Ingrid Weis, Schwester der Schauspielerin Heidelinde Weis, liiert. 1998, nach einer Hüftoperation, geht es gesundheitlich bergab. Er bekommt Herzprobleme, er erleidet eine Gehirnembolie und erkrankt schließlich an Lungenkrebs. Am 21. November 2000 erliegt er seinem Krebsleiden.


Regina Lemnitz


Foto mit freundlicher Gehmigung der Agentur Stimmgerecht

(22.09.1946, Berlin)

Regina Lemnitz führte ihre Theaterlaufbahn über Hildesheim, Nürnberg, München zurück in ihre Geburtsstadt Berlin (Renaissance-Theater, Schiller-Theater, Theater des Westens). Unter Peter Weck spielte sie am Theater an der Wien, mit dem Ein-Personen-Stück "Shirley Valentine" ging sie 1988 auf Tournee. Sie gehörte auch zum Ensemble der münchner "Lach- und Schießgesellschaft". Im Fernsehen konnte man sie u.a. in Serien wie Liebling Kreuzberg oder Marienhof sehen. 1984 spielte sie im Kinofilm Der Mitläufer (mit Armin Mueller-Stahl), 1985 war sie in Rosa Luxemburg zu sehen. Seit 1966 synchronisiert Regina Lemnitz. Nach einem Casting wurde sie von Steven Spielberg für den Film Die Farbe Lila als Sprecherin für Whoopi Goldberg auserwählt. Mit Ausnahme von Ghost, wo sie erkrankt war, synchronisierte sie Whoopi Goldberg in allen Spielfilmen. Meistens spricht sie auch Kathy Bates (Misery; Titanic). Außerdem Roseanne Barr (Roseanne-TV-Serie), Diane Keaton, Glenn Close (Der große Frust) oder auch Tuesday Weld (Falling Down).

Überarbeitet am 07.06.2006


Frank Lenart

(31.12. 1955, Los Angeles)

Frank Lenart kam im Alter von 9 Jahren zurück nach Deutschland, da seine Familie 1965 aus Hollywood migrierte. Mit 10 Jahren synchronisierte er erstmals in Berlin. 1973 zog seine Familie nach München. Dort wandte er sich an Donald Arthur und Osman Ragheb, von denen er das Synchronhandwerk lernte (Dialogbücher schreiben, Filme eintaken und Aufnahmeleitung). 1978 wurde er von Herbert Weicker bei der "Beta Film" in München vorgestellt. Seitdem ist er als Sprecher in München tätig. Es folgten viele Nebenrollen in der Muppet Show oder Biene Maja. Seine erste Hauptrolle sprach er 1982 in Schatten der Vergangenheit. Heute arbeitet er vor allem als Dialogbuchautor und -regisseur in München und Berlin. Von ihm stammen die deutschen Bücher zu fast allen Disney-Filmen seit Aladin (1993), außerdem von Monty Pyton´s Flying Circus, Käpt´n Balu und seine tollkühne Crew und zu Der Bär im großen blauen Haus. Bereits mit 6 Jahren spielte er seine erste Theaterrolle in der Gardiner Street Elementary School in Hollywood. 1977 spielte er in Wien das Musical "Mayflower" und dann 1979 in Los Angeles Shakespeare. Anfang der 80er tourte er mit verschieden Tourneen durch Deutschland. Auch im Kino und Fernsehen konnte man Lenart sehen. Er spielte z.B. in Gummibärchen küsst man nicht (1989), Die unendliche Geschichte 2 (1990), Eine Frau namens Harry (1990), Aktenzeichen XY ungelöst-TV (1977, 1981) und in Meine dicke Freundin-TV (1977) und 1976 im ZDF Fernsehspiel Der Fall Walrawe mit Herbert Weicker. Lenart hatte auch Aufritte in einigen Werbe-Spots. Bis Anfang der 90er drehte er rd. 50 Filme. Er hatte zudem einen Kurzauftritt im Tatort Heißer Schnee. Er lieh seine Stimme unter anderem: Michael J. Fox (Blue in the Face), Doug Savant (Melrose Place), "Hyäne Banzai" (Der König der Löwen 1-3), "Jaques" (Findet Nemo) und Terry Gilliam (Monty Pyton´s Flying Circus). Frank Lenart war auch als Supervisior für Tarantinos Kill Bill tätig. Er war auch für die englische Version von Anatomie verantwortlich. Sein Vater Ernest Lenart ist ebenfalls Schauspieler.


Margot Leonard

(Margot Löbel)
(02.10.1927, Chemnitz)

Margot Leonard sprach seit 1950 viele bekannte Schauspielerinnen. Sie war u.a.die deutsche Stimme von Marylin Monroe, Brigitte Bardot, Natalie Wood (...denn sie wissen nicht, was sie tun), oder auch Kim Novak (Der Mann mit dem goldenen Arm). Elke Sommer hat sie in Unter Geiern ihre Stimme geliehen. In der TV-Serie Mit Schirm, Charme und Melone sprach sie Diana Rigg ("Emma Peel"). 1953 spielte sie in dem Kinofilm Ungarische Rhapsodie und 1955 in Der 20. Juli (Foto rechts) mit. Im TV konnte man sie in der Serie Moselbrück (siehe Bild mitte, mit Kurt Jaggberg) sehen. Margot Leonard, Schwester der Schauspielerin Bruni Löbel (siehe auch Holger Hagen!), hat sich von ihrem Beruf zurückgezogen und lebt heute in Italien.


Paula Lepa

(1912-?)

Paula Lepa begann in den 1930er Jahren ihre Schauspielkarriere. 1939 hatte sie erste Rollen in den Kinofilmen Inspektor Warren wird benötigt und Wenn Männer verreisen. 1941 hatte sie dann eine kleine Rolle als fußballbegeisterte Gastwirtstocher in Das große Spiel (Foto links). Nach dem Krieg arbeitete sie mit ihrem Mann, dem Schauspieler, Autor und Regisseur Eduard Wesener bei der Internationalen Film-Union in Remagen. Wesener starb 1952 im Alter von nur 43 Jahren. Paula Lepa war in dieser Zeit als Synchronsprecherin (Marianne Oswald in Der Arzt und das Mädchen oder Tonia Fedor in Lukrezia Borgia) und als Synchronautorin (u.a. Pepe le Moko- Im Dunkel von Algier) tätig. Als Mitte der 1960er Jahre das Studio in Remagen seine Synchrontätigkeit einstellte, arbeitete Paula Lepa auch für andere Synchronstudios. So war sie für die Dialoge in Zenobia, der Jahrmarktelefant zuständig, einer Komödie mit Oliver Hardy aus dem Jahre 1939, der erst 1967 im ZDF seine deutsche Erstaufführung hatte. 1969 zog Paula Lepa mit ihrem zweiten Mann, einem Industriellen, nach Berlin/West. Hier war sie als Synchronautorin und -regisseurin tätig. Dabei übernahm sie auch immer wieder (kleinere) Sprecherrollen. So synchronisierte sie u.a. Francoise Rosay in Drei Milliarden ohne Fahrstuhl. Ihre bekannteste Rolle sollte aber noch folgen: in Steven Spielbergs E.T. übernahm Paula Lepa die Rolle des Außerirdischen E.T. Der Ausspruch "...nach Hause telefonieren!" sollte noch oft zitiert werden. Paula Lepa ist vor einigen Jahren verstorben.


Manfred Lichtenfeld

(06.05.1925, Kiel - 19.01.1997, Bad Honnef)

Manfred Lichtenfeld machte eine Ausbildung an einer privaten Schauspielschule. Sein Theaterdebüt gab er 1942. Es folgten Engagements in Schweidnitz, Cottbus, Kiel, Krefeld, Essen und Stuttgart. 1968 bis 1989 gehörte er zum Ensemble des Gärtnerplatztheaters in München. Danach war er oft am Theater des Westens in Berlin zu sehen; er spielte hier Rollen in Operetten und Musicals wie "My Fair Lady" (Oberst Pickering), "Die Fledermaus" (Gefängniswärter Frosch) oder "Im Weißen Rössl". Lichtenfeld war auch im Fernsehen zu sehen, so z. B. in Peter Strohm. Aufgrund seiner hohen Stimme wurde er oftmals in Zeichentrickfilmen und Serien eingesetzt, er sprach den "Flip" in Die Biene Maja, den "Lasse" in Nils Holgersson, "Gorm" in Wickie und die starken Männer und "Asterix" in Asterix bei den Briten. Natürlich synchronisierte er auch reale Schauspieler, so Leopoldo Trieste in Der Name der Rose oderJean Carmet in Kinder für das Vaterland. Manfred Lichtenfeld erlag 71jährig einer Krebserkrankung.


Werner Lieven

(15.10.1909, Dresden -1968)

Werner Lieven studierte Theologie und arbeitete von 1933 bis 1939 als evanglischer Pfarrer. Danach arbeitete er als Transportarbeiter, um seinen Schauspielunterricht zu finanzieren. Der Krieg machte seine Berufspläne jedoch vorerst zunichte. Nach dem Krieg widmete sich Lieven jedoch ganz der Schauspielerei. Er spielte Theater in Dresden, Berlin und München. Und auch im Kino war Lieven zu sehen.Er spielte in Veit Harlans zweiteiligem Abenteuerfilm Sterne über Colombo/ Die Gefangene des Maharadscha (1953) oder auch in Kennwort Reiher (1963- mit Peter van Eyck). Im TV konnte man ihn in Fritz Umgelters Am grünen Strand der Spree (1960) sehen. Das Foto rechts zeigt Lieven (mit Rucksack) im 1955 gedrehten Kinofilm Parole: Heimat. Lieven gehörte aber auch rd. 20 Jahre lang zu den am häufigsten beschäftigten Synchronschauspielern in Deutschland. Dabei synchronisierte er sowohl in München, Berlin, Hamburg als auch in Remagen. Zu seinen bekanntesten Synchronrollen kann man Gino Cervi ("Peppone" in vier der fünf Don Camillo-Filmen), James Cagney (Eins, zwei, drei), Alec Guinness (Der Untergang des römischen Reiches), Sig Rumann (u.a. "Konzentrationslager-Erhardt" in Sein oder Nichtsein), Orson Welles (Moby Dick) oder auch Oliver Hardy (Auf hoher See- DF v. 1949) zählen.


Anita Lochner

(24.04.1950, Frankfurt/Main)

Anita Lochner ist die Tochter des ehemaligen RIAS-Direktors und US-Fernsehkorrespondenten Robert Lochner. Sie besuchte aufgrund der Auslandstätigkeit ihres Vaters Schulen in Saigon, Washington sowie West-Berlin. Nach dem Abitur studiert sie zwei Semester Theaterwissenschaften und absolviert 1970/71 das Max-Reinhardt-Seminar in (West-)Berlin. Bühnenengagements führen sie u.a. nach München, Zürich, Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Salzburg. 1971 ist sie erstmals in einem Kinofilm zu sehen: Deep End. 1976 spielt sie in Erwin Keuschs Das Brot des Bäckers (mit Bernd Tauber, Günter Lamprecht). Außerdem spielt sie in vielen TV-Filmen und Serien mit. Als Synchronschauspielerin leiht sie u.a. Isabelle Adjani (Subway), Goldie Hawn (Getäuscht), Sigourney Weaver (Ein Jahr in der Hölle) und Samantha Bond ("Miss Moneypenny" in den Bond-Filmen mit Pierce Brosnan). Anita Lochner, die in Berlin lebt, hat sich auch als Übersetzerin von Theaterstücken, Dokumentar- und Spielfilmen betätigt.

Überarbeitet am 12.06.2006


Adi Lödel


Adi Lödel mit Hilde Krahl und Ewald Balser in Kinder, Mütter und ein General (1954/55)

(Adolf Heinrich Hoff)
(14.12.1937, Hamburg - 21.06.1955, Hamburg)

Adolf Hoff wird am 14. Dezember 1937 in Hamburg als Sohn des Fahrradmechanikers August Hoff und seiner Frau Elfriede, geb. Isebarn, geboren. Der Vater verunglückt 1939 tödlich, die Mutter heiratet den Tischler Willi Lödel. Willi Lödel richtet 1945 für die Familie eine Wohnbaracke ein, nach der Währungsreform muß er seine Tischlerei aufgeben. 1947 spricht der neunjährige Adolf, genannt Adi, beim Kinderfunk des NWDR vor und wird engagiert. Mit neun Jahren wird Adi Lödel der jüngste Steuerzahler Hamburgs. Schon bald interessieren sich auch Synchronstudios für den Jungen, er spricht vor allem in Western ("Wildwestfilme") Synchronrollen. Später synchronisiert er ua. Robin Dowell (Das Wunder von San Marino), Sandro Franchina (Europa 51) oder Juma (Westlich Sansibar). Aber auch der deutsche Film erkennt das Talent von Adi Lödel. 1950 wird er von Regisseur Eugen York aus 120 Bewerbern für den Film Lockende Gefahr ausgesucht. Probeaufnahmen dieses Filmes gelangen in die Hände des US-Regisseurs Anatole Litvak, der ihn für die Rolle eine Hitlerjungen in Entscheidung vor Morgengrauen nach München engagiert. Es folgen Auftritte in Unterhaltungsfilmen wie Die verschleierte Maja, Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren oder Liebeskrieg nach Noten. Seinen letzten Filmauftritt hat er in der Eric-Pommer-Produktion Kinder, Mütter, und ein General (1954/55), wo er den Sohn Hilde Krahls spielt. Nebenbei arbeitet Adi Lödel als Botenjunge beim NWDR. Damit finanziert er sich sein Schauspielstudium bei Joseph Offenbach. Außerdem trägt er duch seine Einnahmen zum Unterhalt der arbeitslosen Eltern und zweier jüngerer Geschwister bei. Ein zugesagtes Engagement bei den Städtischen Bühnen Flensburg kommt nicht mehr zustande. Am Abend des 21. Juni 1955 nimmt sich Adi Lödel das Leben. Seine Mutter findet den Sohn am Dach der Wohnbaracke erhängt auf.

Neu eingestellt am 12.07.2008


Claudia Lössl

(02.10.1966, München)

Claudia Lössl kam als Tochter einer Ärztin und eines Schauspielers schon früh zum Theater. Sie wirkte in vielen TV-Serien mit, wie Finanzamt Mitte- Helden im Amt, Forsthaus Falkenau, Happy Holiday, Derrick, SOKO 5113 oder Großstadtrevier. In der TV-Serie Eine schrecklich nette Familie war sie die deutsche Stimme von Christina Applegate. Weitere Synchronrollen: Drew Barrymore (Eine Hochzeit zum verlieben; Scream 1; Wishful Thinking), Denise Richards (Wild Things), Alicia Silverstone (Eve und der letzte Gentleman), Penelope Cruz (Alles über meine Mutter), Lisa Kudrow (Romy und Michelle).


Katharina Lopinski

(17.02.1945, Hildesheim)

Katharina Lopinski machte ihre Schauspielausbildung auf der Otto-Falckenberg-Schule in München. Sie hatte Theaterengagements in Frankfurt/Main, Köln und am Staatstheater in Stuttgart. Katharina Lopinski war neben Gottfried John und Rolf Zacher in Volker Vogelers Jaider, der einsame Jäger (1971) oder in der Hamburger TV-Serie Hamburg-Transit (mit Eckart Dux, Karlheinz Heß) zu sehen. Seit vielen Jahren leiht sie ihren ausländischen Kolleginnen ihre Stimme. Zu ihren Synchronrollen gehören Maryam D'Abo im Bond-Film Der Hauch des Todes, Nancy Allen in Robocop, Julie Walters in Harry Potter und der Stein der Weisen sowie in Neusynchros Olivia de Havilland in Die Attacke der leichten Brigade und Sein letztes Kommando. In der Fernsehserie Falcon Crest synchronisierte sie die Darstellerinnen der "Vickie Gioberti", Jamie Rose und Dana Sparks.


Kurt Eugen ("K.E.") Ludwig


K.E. Ludwig (vorne, mit Messer) in Die Insel der Amazonen (1960)

(02.05.1924, Erlangen - 14.03.1995, München)

K.E. Ludwig war über 40 Jahre lang als Synchronschauspieler, später auch als Synchronautor und -regisseur tätig. Eine seiner frühen Synchronrollen war Rod Taylor in Giganten. Es folgte u.a. Robert Fuller in der Westernserie Am Fuß der blauen Berge oder Raimund Harmstorf im ZDF-Vierteiler Der Seewolf. Seine bekannteste Synchronrolle dürfte aber James Doohan ("Scotty") in der Serie Raumschiff Enterprise (und später in den Star Trek-Filmen) gewesen sein. Im Kino oder TV war K.E. Ludwig selten zu sehen. Er hatte Nebenrollen im Hans-Albers-Film Johnny rettet Nebrador (1953) oder in Die Insel der Amzonen (1960). Seine Tochter Alexandra Ludwig arbeitet ebenfalls als Synchronschauspielerin.

Überarbeitet am 12.07.2006


Wolfgang Lukschy


Wolfgang Lukschy (rechts) mit Maria Emo, Claus Holm und Horst Frank in Das Mädchen vom Moorhof (1958); 1952 spielte Wolfgang Lukschy ((rechts, am Saxophon) mit (im Uhrzeigersinn) Peter Pasetti, Wilfried Seyferth, Walter Gross, Margot Hielscher und Peter Mosbacher in Heimweh nach Dir.

(19.10.1905, Berlin - 10.07.1983, West-Berlin)

Wolfgang Lukschy macht nach dem Besuch der Oberrealschule zunächst eine Lehre als Chemigraph, entscheidet sich dann aber für den Beruf des Schauspielers. Seine Ausbildung macht er bei Paul Bildt. Wolfgang Lukschy debütiert 1928 an der Berliner Volksbühne und spielt danach an diversen Bühnen. Ab 1939 ist er am Berliner Schillertheater beschäftigt. Im Krieg bekommt Lukschy seine ersten Filmrollen, so buhlt er mit Walter Müller in dem 1944 gedrehten Farbfilm Die Frau meiner Träume um die Gunst von Marika Rökk. Nach dem Krieg spielt er oft zwielichtige Charaktere wie einen Heiratsschwindler in Heideschulmeister Uwe Karsten (1954; Bild rechts mit Katharina Mayberg) oder einen durchtriebenen Kellner in Fuhrmann Henschel (1956). Im Wallace-Krimi Die toten Augen von London (1961) agiert er als Bruder von Dieter Borsche jenseits des Gesetzes. Gelegentlich spielt Lukschy auch in Komödien, so z. B. 1957 in Käutners Die Zürcher Verlobung (mit Liselotte Pulver, Bernhard Wicki, Paul HubschmidI). Auch der internationale Film engagiert Wolfgang Lukschy, so spielt er 1964 neben Clint Eastwood und Marianne Koch in Für eine Handvoll Dollar. Nach dem zweiten Weltkrieg gehörte Wolfgang Lukschy zu den meistbeschäftigten Synchronschauspielern. Er hat in mehr als 400 Filmen ausländischen Kollegen seine Stimme geliehen. Er sprach u.a. John Wayne (Spuren im Sand, Rio Grande, El Dorado), Gregory Peck (Ein Herz und eine Krone, Duell in der Sonne, Schnee am Kilimandscharo), Walter Matthau (Die Kaktusblüte), Robert Mitchum (Fluß ohne Wiederkehr, Die rote Schlinge) oder Gary Cooper (12 Uhr Mittags).

Überarbeitet am12.12.2006


Marianne Lutz

(1939)

Marianne Lutz beginnt ihre Karriere schon im Kindesalter. Mit acht Jahren steht sie mit Hans Albers in dessem ersten Nachkriegsfilm Und über uns der Himmel (1947) vor der Kamera. 1954 ist sie mit Ivan Desny, Karlheinz Böhm und Gertrud Kückelmann in Die goldene Pest zu sehen. Als Erwachsene sieht man sie leider kaum noch im Kino oder im Fernsehen. 1962 ist sie in einer Folge der Serie Die Familie Hesselbach zu sehen. Schon als Kind beginnt Marianne Lutz zu synchronisieren. Eine ihrer ersten Synchronrollen ist Louise Kane in Hyänen der Prärie (1950). 1953 synchronisiert sie Natalie Wood in Nur für dich. Später spricht sie Natalie Wood u.a. in Und wäre die Liebe nicht, in Fieber im Blut und in Verdammte, süße Welt. Mit dem US-Teenagerstar Sandra Dee geht Marianne Lutz eine längere "Synchronbeziehung" ein: sie spricht sie in Helmut Käutners US-Film Zu Jung (1958), später u.a. auch in Solange es Menschen gibt und in Ein Fremder in meinen Armen. Weitere Synchronrollen: Ulla Jacobsson in Die entscheidende Stunde, Zulu und Das Lächeln einer Sommernacht.Weiterhin Francoise Dorleac (Catherine Deneuves viel zu früh verstorbene Schwester) in Abenteuer in Rio und Dschingis Khan, Jacqueline Bisset in Das war Roy Bean und Susan Howard in der TV-Serie Dallas. Mit weit über 700 Rollen gehört sie zu den meistbeschäftigten Synchronschauspielerinnen Deutschlands.

Überarbeitet am 12.12.2006


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